PSALMGARTEN BEIM GEMEINDEFEST

Berichte-Termine

Seniorennachmittag in St. Thomas Bohmte

Am Mittwoch dem 12. Oktober trafen sich um 15.00 Uhr der Frauennachmittagskreis und der Männerkreis im Gemeindehaus St. Thomas. Die Tische waren von Uschi und Helfern herbstlich dekoriert. Dieses war schon ein Augenweide.
Nach der Begrüßung und dem Verlesen der tageslosung wurde zunächst das Herbstlied "Bunt sind schon die Wälder" gesungen. Anschließend wurde von fleißigen Händen Kaffee und Kuchen serviert. Es war dann noch genügend Zeit zum Plaudern und einem Ständchen für das gewesene Geburtstagskind Eckhard Strohbecke vorhanden.
Das Männerkreismitlied Werner Cramm machte sich anschließend Gedanken zum Erntedank und zum Thema des Männersonntages. Das Thema des Männersonntages lautete: "Sorgen um Männer, Sorgen der Männer, Sorgende Männer". Man könnte für das Wort "Männer" auch "Frauen" einsetzen. Die Probleme gelten also für beide Geschlechter.
Von Brigitte Asshorn wurde ein herbstliches Gedicht und von Werner Ortmann eine nachdenkliche Geschichte vorgetragen.
Zum Abschluss wurde abermals ein Lied gesungen. Mit dem Vaterunser und guten Wünschen für den Heimweg endete der gemütliche Nachmittag.

Nächste Termine:
Männerkreis: 14. November, 17:00 Uhr Pickertessen in der Gaststätte Asshorn. Wer sich noch nicht angemeldet hat, bitte 1308 verständigen.
Frauennachmittagskreis: Mittwoch, 9. November, 14:30 Uhr.

Brigitte Asshorn    Werner Ortmann

12. September Männerkreis St. Thomas besichtigt die Firma Emptmeyer in Wittlage

Der Männerkreis St. Thomas aus Bohmte besuchte am 12. September die Firma Emptmeyer in Wittlage. Um 15.00 Uhr empfing uns Herr Jürgen Emptmeyer im Eingangsbereich. Nach kurzer Begrüßung bat Herr Emptmeyer uns zur festlich dekorierten Kaffeetafel. Fehlen durfte natürlich der Jahreszeit entsprechend nicht der Pflaumenkuchen mit reichlich Sahne. Wer Schnittchen bevorzugte, konnte auch diese genießen. Während wir es uns schmecken ließen, berichtete Herr Jürgen Emptmeyer über die Entwicklung dieser Firma. Die Unternehmensgeschichte begann in bodenständigen Verhältnissen in einem Kohlenkeller in Bad Essen im Jahre 1969.
Viele mittelständige Betriebe sich auf ähnlicher Weise entstanden. Jürgen Emptmeyer war zur Ausbildung  in der benachbarten Landmaschinenfabrik Dreyer beschäftigt. Diese Firma erhielt damals die erste Pulverbeschichtungsanlage Norddeutschlands. Um Haken, für die pulverbeschichteten Teile aufzuhängen, hatte sich keiner Gedanken gemacht. Der damals 17 jährige Jürgen Emptmeyer wurde vom Leiter der neuen Anlage gefragt, ob er diese Hilfsmittel in Heimarbeit herstellen könne. Mit einem technisch versiertem Freund wurde die Lösung gefunden. Die Handbiegemaschine war schnell gebaut und sie war in der Lage 120 Haken (mit großer Kraftaufbringung) in der Minute zu fertigen. Dieser Prototyp steht noch in der Firma. Die modernen Drahtbiegemaschinen schaffen kaum diese Stückzahl.
Die beiden Kollegen hatten neben der Ausbildung, Studium und ersten Berufsjahren bis zu 5 Stammkunden für die  im Keller produzierten Lackierhaken. 1987 wagte Herr Emptmeyer  den Schritt in die Selbstständigkeit. Schritt für Schritt erweiterte sich das Produktiosprogramm. Im Haus befindet sich eine Konstrutionsabteilung die hochpräzise Lackieraufnahmen oder Maskierungen erstellen kann. Die Fa. Emptmeyer besitzt einen flächendeckenden Außendienst und hat ca. 80 Mitarbeiter. Nach der umfangreichen Führung (mit Erläuterungen von Mitarbeitern) durch die über 6500 Quadratmeter großen Hallen und den geplanten Erweiterungen fand der Abschluss mit einem kühlen Getränk und weiteren Gesprächen auf der überdachten Außenterrasse statt.
Produziert werden  Lackierhaken in allen Größen. Ca. 70 Millionen Haken aller Größen liegen im Lager.
Der eigene Musterbau konstruiert Warenträger als Prototyp.
Unser Männerkreismitglied Friedhelm Steuwer, ehemaliger Mitarbeiter der Firma, war maßgeblich an dem Treffen beteiligt.
Seit 2020 führt die Tochter Katharina die Firma als Inhaberin weiter. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Frank Brüning, der die Geschäftsführung übernommen hat, wird die Marktführung in Deutschland weiter ausgebaut.
W.O. bedankte sich mit einem Präsent bei Herrn Emptmeyer  für  die sehr freundliche Aufnahme.
Fazit: Man muss zur richtigen Zeit die richtige Idee, Glück und Mut haben.
Nächste Termine: Mittwoch,12. Oktober, 15.00 Uhr. Seniorennachmittag. Frauennachmittagskreis und Männerkreis.
14.11. 17.00 Uhr. Pickertessen des Männerkreises in der Gaststätte Gieseke Asshorn.
Werner Ortmann

20. Juni St. Thomas Männer am Grill

Einmal im Jahr treffen sich die St. Thomas Männer am Grill. Da nicht sicher war, ob das Grillen 2022 wegen dem Kindergartenneubau möglich ist, haben Karl-Heinz und Herbert spontan gesagt: „dann machen wir es bei uns“. So trafen wir uns am Montag um 18.00 Uhr bei herrlichem Wetter an der Pirolstraße 4-6.  Karl-Heinz und Herbert hatten die Tische und gepolsterte Stühle schon platziert. Getränke standen auf den Tischen zum Verzehr bereit. Vor dem leiblichen Wohl sprach unser Männerkreismitglied Werner Cramm  ein paar geistliche Worte. Grillmeister Herbert hatte nun die erste Würstchenlage gegrillt, und die Würstchen wurden zügig verteilt.
Vor der 2. Lage wurde den Geburtstagskindern, die seit unserem letzten Treffen Geburtstag hatten, mit einem Ständchen nachträglich gratuliert. Erläutert wurde außerdem die Spendenmöglichkeit für die Mehrgenerationenküche in St. Thomas. Zwischenzeitlich war Markus Kleinkauertz vom Kolping eingetroffen und überbrachte Grüße vom Kolping und hat den Männerkreis zu einem Grillabend am 22. Juli um 19.00 Uhr auf die Pfarrwiese von St. Johann eingeladen.
Herbert und Karl-Heinz wurde mit einem Präsent für die vorzügliche Bewirtung und Gastfreundschaft gedankt.
Nach dem alle reichlich geplaudert und geklönt hatten, wurde der Abend mit einem Friedensgebet und dem Vaterunser beendet,
Nächster Termin:
11. Juli , 15.30 Uhr im Gemeindehaus. Gemütlicher Kaffeenachmittag .
Neuigkeiten aus der Gemeinde.
W. Ortmann

16. Mai Männerkreis auf Reisen

Wenn man eine Reise macht, dann kann man was erleben.

Der St. Thomas Männerkreis Bohmte fuhr in Begleitung ihrer Frauen bei herrlichem Sonnenschein zum Moorhof in Oppenwehe. „Von Hucks Heini“ wurden wir vom Nettoparkplatz mit dem Moorhof Shuttle abgeholt. Auf dem Parkplatz wurde bemerkt, dass das linke Hinterrad einen „Plattfuß“ hatte. Auf der Leverner Straße fuhren wir sehr vorsichtig bis Levern zu einer Werkstatt. Dort wurde das Rad schnell gewechselt, und weiter ging es nach Oppenwehe. Zuvor hatten wir kurz vor der Landesgrenze noch 2 winkende, sehr hungrig aussehende Personen mitgenommen.  Mit Verspätung und Kaffeedurst trafen wir endlich in der Gaststätte  Moorhof ein. Es wurden zügig die Plätze eingenommen und wer mochte konnte sich von der Spargelsuppe bis zu den Erdbeeren durcharbeiten.
W.O. bedankte sich beim Bedienungspersonal, weil es uns trotz des  Ruhetages bedient hat.
Herr Huck erläuterte den Werdegang seines Betriebes von der Gründung bis zur heutigen Zeit.
Wenn Elisabeth mitfährt, muss etwas Plattdeutsches dabei sein; das Vaterunser.
Nachdem alle gut gesättigt waren und reichlich geplaudert hatten,wurde die Heimreise ohne Probleme angetreten.
Während der Shuttle Fahrt wurde den Geburtstagskindern der letzten Tage ein Ständchen dargebracht.
Nächster Termin:
20. Juni 18.00 Uhr: Grillen bei Herbert und Karl-Heinz, Pirolstraße 4-6.
W. Ortmann

14. März Männerkreis besucht ID Gerätebau

Am Montag (14.3.) besichtigten  die St. Thomas Männer die Firma I D Gerätebau in Bohmte. Die Firmeninhaber Britta und Matthias Bauder begrüßten uns im Besprechungsraum ihrer Firma. Frau Britta Bauder machte zunächst einen Rückblick in die Firmengeschichte. Der Ursprung der Firma begann 1931 in Osnabrück. Der Zahntechniker Herrmann Bitter und die Zahntechnikerin Hilde Bitter eröffneten ein zahntechnisches Laboratorium um den Zahntechnikern die Arbeitsabläufe zu erleichtern. Im Jahr 1937 erfolgte der Umzug in ein neues Gebäude und die Gründung der BIOS Gesellschaft (Bitter Osnabrück). 1944 wurde die Firma durch Bomben zerstört. In den Jahren 1945 bis 1950 erfolgte der Wiederaufbau und 1964 die Eröffnung eines Zweitbetriebes in Bohmte am Hauweg.  Zu dieser Zeit erfolgte der Geräteverkauf schon in 80 Länder weltweit. Um die Produktionsstätte zu vergrößern, wurde 1970 an der Bürgermeister Otto-Knapp-Straße ein Bauernhaus mit dem dazugehörigen Gelände gekauft. Aus gesundheitlichen Gründen verkaufte das Ehepaar Bitter die Firma 1976  an die Firma Degussa. Nach mehreren Umfirmungen führt die I D  Gerätebau diesen Standort in Bohmte seit 2016  eigenständig weiter.
Das Ehepaar Bauder führte uns anschließend durch die 2000 qm großen Produktions-und Lagerhallen. Schwerpunkt ist die Entwicklung und Produktion in der Dentaltechnik. Uns wurde anhand von Modellen die Fertigung eines Keramikbrennofens von der Entwicklung bis zur  Produktion erläutert. Mit engem Kontakten zu den Dentallaboren werden alle Wünsche nach Möglichkeit berücksichtigt. Die in Serie gefertigten Geräte unterlaufen zuvor bei einem Prototyp einen Dauertest. Die benötigten Montageteile werden, bis auf wenige Ausnahmen, in Deutschland produziert.
Die Funktion und Verwendung  eines Keramikbrennofens in den Dentallaboren und manchen Zahnarztlaboren wurde uns ausführlich demonstriert.  Beim weiteren Rundgang erreichten wir die Reparaturwerkstatt. Für die defekten Geräte stehen in der Regel Leihgeräte zur Verfügung. Diese werden in wiederverwendbaren Holzkisten hin und her gesandt, und somit fällt kein Verpackungsmüll an.
Auf Kundenwunsch können auch mechanische und elektrische Konstruktionen aus anderen Branchen gefertigt werden.
Zum Schluss versammelten wir uns wieder im Besprechungsraum. Hier standen Getränke und Knabbersachen zum Verzehr bereit.  
Der Männerkreis bedankte sich beim Ehepaar Bauder  für den sehr interessanten Firmenrundgang mit einem Präsent.
Mit folgenden Worten endete der Nachmittag:

Friede.

Das ist die Ursehnsucht des Menschen.
Das ist mehr als bloße Stimmungslage.
Mehr als auch die Abwesenheit von Krieg und Unfrieden.
Wir sehnen uns nach einem heilen Leben, nach tiefer Ruhe.
Wir wollen letzte Geborgenheit.
Im Frieden leben und im Frieden sterben, das ist unser höchster Wunsch.
Das er sich auch bei uns erfüllt, das wünschen wir.

Peter Hahne.