PSALMGARTEN BEIM GEMEINDEFEST

Berichte-Termine

14. Juni 2021 - Männernachmittag

Bohmter St. Thomas Männer wieder aktiv

Am Montag trafen sich unter Coronabedingungen die Männer der St. Thomas Kirchengemeinde um 15.00 Uhr nach mehrmonatiger „Coronapause“ auf der Pfarrwiese unter den schattenspendenden Bäumen. Diese wurden 1993  von den damaligen Konfirmanden mit Frau Helga Cramm gepflanzt. Werner Ortmann begrüßte die Runde mit den Worten „ Macht das Beste aus dieser Zeit“, dem Motto des Männersonntages am 10. Oktober. Diese Worte passten genau zu dem heutigen Treffen. Werner Cramm wird im Laufe des Nachmittags einige Ausführungen hierzu machen. Zunächst wurde den Geburtstagskindern der letzten Monate alles Gute gewünscht. Das jüngste Geburtstagskind ( Werner Cramm 80 J.) durfte sich von den vorgeschlagenen Liedern eines aussuchen. Er wählte: „ Nun danket alle Gott“.
In der Zwischenzeit hatte unser Grillmeister Walter Alschner den Grill angeheizt. Im nächsten Jahr wird er dem Kindergarten Platz machen müssen. Nach kurzer Zeit wurde die erste Lage Würstchen am Tisch serviert. Bis zur nächsten Würstchenlage machte Werner Cramm Ausführungen zum Thema des Männersonntages. Im Laufe des Nachmittags wurden fast 50 Würstchen verzehrt, ein Lob für den Grillmeister!!
Werner O. verlas aus den plattdeutschen Anekdoten vom Bohmter Hermann Knippenberg  Erlebnisse der damaligen Konfirmanden - und Volksschulzeit.
Vor dem abschließendem Vaterunser folgende Erzählung (verkürzt) mit dem Titel:
„ Nicht mein Wille geschehe“. Eine alte Dame sitzt am Fenster eines Altenheimes und wartet auf ihren Schwiegersohn. Ursprünglich war sie überhaupt nicht damit einverstanden, dass ihre hübsche Tochter einen durch Kinderlähmung  behinderten Mann geheiratet hat. All die Jahre hindurch war der Stachel geblieben, bis zu der Zeit , wo sie selbst zur Behinderten wurde.  Der Schwiegersohn konnte nun beweisen, wie sehr er die Mutter seiner Frau liebte und verehrte. Zwischenzeitlich war sein Frau tödlich verunglückt. Ohne den Schwiegersohn wäre sie jetzt alleine.  Sie spricht Folgendes: „Vater im Himmel, verzeih mir, dass ich verstockt war. Verstockt gegen dich, weil ich nicht begreifen wollte, dass du meine Gebete, du mögest diese Hochzeit verhindern, nicht erhört hast. Verzeih mir, dass ich nicht begreifen wollte, dass nur ein Gebet seine Gültigkeit hat. Das Gebet: „ Dein Wille geschehe“. Hab Dank dafür, dass ich erfahren durfte, du machst keine Fehler, auch dann nicht, wenn das Schicksal, dass du uns auferlegst, unbegreiflich erscheint.
Das nächste Treffen ist im Juli geplant.
Die Fahrradtour „Rad und Kirche“ ist am 8. Juli um 14.45 Uhr am St. Thomas .
Werner Ortmann